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Ein unglaublich Ding

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Ich habe für euch hier mal das Rätselbild der Woche. Was ist das? (Den roten Pfeil zunächst nicht beachten)   In jedem Fall ist es unglaublich! Vorgestern lag mein großer, gelber Spielball völlig ermattet in der Spielsachen-Ecke in der Halle. Anfangs hat er nur ein bisschen schlapp gemacht, bis zum Abend war er dann völlig in sich zusammen gefallen. Schiet, dachte ich. Wieder einer kaputt. Wie können die Pferde da nur reinbeißen? Er war doch prall aufgeblasen! Einen Tag später fand ich in der Halle das weiße Ding auf dem Foto, konnte mir erst gar keinen Reim darauf machen – bis ich genauer hinsah. Es ist der Stöpsel zu besagtem Spielball. Und wer war einen Tag zuvor nach den Wahnsinns Regenfällen zum Toben in der Halle gewesen? Anton und Donovan! Man kann jetzt rätseln, wer von den beiden der Übeltäter war… Der rote Pfeil zeigt auf die Biss-Spuren, die von vorn noch besser zu sehen sind. In jedem Fall ist der Ball heil geblieben, hat kein Loch, keinen Riss. Die Jungs hab...

Unwetter in Tangstedt

Gestern war ja Christine zu Besuch. Wie immer haben wir uns wieder ein bisschen verklönt, und so fuhr sie später nach Hause als eigentlich geplant. Es war ca. 20.30 Uhr. Ich ging mit raus, um die Pferde wieder auf die Weide zu bringen. Wir haben uns beide über das merkwürdige Licht gewundert, das uns umgab. Seltsam hell, aber ohne Sonne, kein Lüftchen wehte. Na ja, 30 Minuten später wusste ich, was das Licht zu bedeuten hatte: Es war der Vorbote für ein gewaltiges Gewitter. Es fing plötzlich an zu blitzen und zu donnern – fünf Blitze und mehr in der Minute. Und kurz darauf setzte Starkregen ein. Es regnete so heftig, dass ich die Halle vom Wohnzimmer aus nicht mehr erkennen konnte. Mit Regenschirm und Regenjacke ausgerüstet stapfte ich zum Stall. Der ganze Vorplatz stand unter Wasser, weil der Gulli die Wassermassen gar nicht aufnehmen konnte und in Minutenschnelle von Blättern und Dreck verstopft war. In der Stallgasse kam mir schon das Wasser entgegen: Der Stallgulli lief über un...

Rasga reiten, 9. und 10. Tag

Am Freitag hatte Rasga Pause, da bin ich mit zwei meiner Reitschüler und den Pferden nur spazieren gegangen. Es war für Rasga nicht wirklich aufregend, aber mal eine Abwechslung. Gestern gab’s wieder das “normale” Reitprogramm in der Halle. Ich beginne jetzt stets mit Handarbeit: Kleine Tritte vorwärts, kleine Tritte rückwärts, Spanischer Schritt und Schaukel. Rasga lernt schnell, erinnert das, was wir den Tag zuvor gemacht haben. Tiefe Seufzer begleiten die Handarbeit. Fast kommt es mir so vor als würde sie sagen: Boah, das kenn ich schon – Gott sei Dank! Auch das Rückwärts auf der rechten Hand klappte heute gut. Noch muss ich weiter vorne gehen – auf Sattelhöhe macht sie noch nicht mit. Das würde aber sicher schon in ein, zwei Tagen funktionieren. Das anschließende Reiten war außergewöhnlich gut. Rasga war noch nie so entspannt und gelassen. Ich habe mich sogar getraut, im Trab an der langen Seite zuzulegen. Rasga ist in der Hinterhand sehr steif, aber sie hat wirklich den Trab v...

Rasga reiten, 7. und 8. Tag

Gestern habe ich Rasga fast ausschließlich im Travers, Schulterherein, Volten, übertreten lassen usw. geritten, fast ausschließlich im Schritt. Rasga hat willig mitgemacht – aber ohne Begeisterung. Deshalb gab es heute Kontrastprogramm, um dem Pferd mal etwas anderes zu bieten. Ich begann mit Arbeit an der Hand: Schulterherein z.B. und Rückwärtsrichten. Das Rückwärts klappte nahezu perfekt! Nicht nur, dass Rasga sehr willig zurück ging (ich ging dabei auf Sattelhöhe und unterstützte an Rasgas Flanke), ich durfte sogar ihre Hinterbeine leicht berühren. Daraufhin hob sie ihre Füße deutlich höher und machte gaaaanz kleine Schritte rückwärts. Fast so, als ob die Hinterbeine eine kleinen Spanischen Schritt nach hinten machten. Auf der rechten Hand ging es dafür fast gar nicht. Offenbar ein Trainingsdefizit. Ich habe Rasga damit nicht gequält, denn das muss dann erst einmal sinnvoll vorbereitet werden. Der Spanische Schritt war heute nur mäßig, aber Rasga kommt allmählich doch ins Vorw...

Zwei spannende HSH-Tage liegen hinter mir

Gestern und vorgestern hatte ich Petra Wägenbaur zum Unterrichten zu Gast! Meine Freundin Christine hatte ihre beiden Pferde mitgebracht, und so haben wir zu zweit an zwei Tagen vier Pferde “abgearbeitet” – am Boden und im Sattel. Ein toller Unterricht, der uns genau dort weitergeholfen hat, wo wir glaubten, stecken geblieben zu sein. Petras hilfreiche Tipps haben uns wieder Trainingsstoff für die nächsten Wochen gegeben. Christine hatte es deutlich schwerer als ich, denn sie musste ihre Pferde nach dem 90-minütigen Transport in fremder Umgebung arbeiten. Ihre Similia, eine großrahmige, todschicke Traberstute ist ein Energiebündel, das sich gerne aufregt und dann “explodiert”. Wie gerne würde ich Cera ein paar Prozent von diesem Temperament abgeben! Zur Gesellschaft hatte sie noch Similias Mutter mit. Auch die ist alles andere als eine Schlaftablette aber durch ihr Alter und ihre Lebenserfahrung deutlich gelassener. Mein persönliches Highlight war Donovan. Ich hatte mich überrede...

Rasga reiten, 5. und 6. Tag

Der 5. Reittag mit Rasga war genau einen Tag nach dem Filmen (wo ich die Videosequenzen hier im Blog veröffentlicht habe). Mir haben die Aufnahmen ja ganz gut gefallen, und so bin ich voller Elan mit großen Zielen mit Rasga in die Halle gekommen. Der Galopp war sehr ermutigend gewesen, den wollte ich allemal noch einmal probieren. Zunächst einmal begann ich – wie immer – mit dem Spanischen Schritt. Rasga wollte nicht ordentlich vorwärts kommen, da habe ich sie mit der Gerte angetickt. Für Rasgas Verhältnisse offenbar zu doll, denn sie machte einen kleinen Satz nach vorne – und war ab da nicht mehr zu gebrauchen! Der Spanische Schritt ging zwar noch so leidlich, aber das Reiten war schlecht. Immer wieder der Versuch, im Schritt zu eilen und mit dem Kopf abzutauchen. Der Trab war auch hakelig. Das Angaloppieren wollte erst gar nicht klappen. Drei Mal hintereinander sprang sie im Außengalopp an und regte sich dabei tierisch auf. Ich konnte zwar die Stunde mit einer entspannten Rasga bee...

Reiten Rasga, 4. Tag

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Heute war Dani da, um mich und meine Pferde zu filmen. Eine wunderbare Gelegenheit für mich, Rasga zu sehen, wenn ICH sie reite. Denn das Gefühl, das ich auf ihr habe, muss ja nicht der Realität entsprechen. Rasga hat sich bisher recht gut gemacht. Sie ist viel ruhiger geworden, eilt nicht mehr von der Bank weg, wenn ich aufgestiegen bin. Sie ist überhaupt sehr bemüht, alles richtig zu machen. Ab heute starte ich mal einen Versuch: Die geschnittenen Videos habe ich mit meinem Kommentar versehen. Ich spreche im Video über das, was ich gerade mache. Das mag allen Lesern zeigen, an WELCHEN Problemen ich gerade WIE arbeite. Ob meine Strategien dann aufgehen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Also: Wenn ihr die Videos anseht, Ton einschalten, damit ihr mich auch hören könnt. Zunächst aber ein paar Fotos von Rasga im Spanischen Schritt (Dazu gibt es weiter unten auc h ein Video). Ich habe den Hals und sie Schulterpartie eingefärbt, um zu zeigen, wie sehr sich beides anhebt, wenn R...